Die Potpećka Höhle

Mächtige, einsickernde Flussströmungen, die durch den Südwesten Serbiens fließen, haben in Serbien bei Drežnička gradina (Grenzübergang) die Höhle Potpećka pećina erschaffen. Sie ist eine der interessantesten höhlenkundlichen Attraktionen.

Diese Höhle ist für ihre feine Mosaikstruktur aus triassischem Kalkstein bekannt. Insbesondere durch den monumentalen, 50 Meter hohen, hufeisenförmigen Eingang, löst sie Bewunderung aus.Ein begehbarer Pfad in der Länge von 500 Metern führt die Besucher durch zwei Hauptkanäle. Beide Kanäle haben einen gemeinsamen Eingang. Wenn man die Höhle betritt, sieht man drei speläologische Einheiten: den Fossilekanal (Obergeschoss), den zeitweise aktiven Fluss (längerer Teil des Untergeschosses) und den neuesten, permanent aktiven, unterirdischen Strom.  Alle zugänglichen Einheiten sind verziert mit reichhaltigem Höhlenschmuck, der normalerweise selten in Karsthöhlen zu sehen ist.
Es wird vermutet, dass die Höhle bereits im Neolithikum von Menschen bewohnt wurde, die die Vorteile einer Höhle zu nutzen wussten. Über ihren Aufenthalt zeugen Keramiküberreste, bearbeitete Rehhörner und Steinwaffen, die für die Jagd benutzt wurden.
In der Nähe befindet sich das Dorf Zlakusa, in dem man handgefertigte Töpfergefäße von außergewöhnlicher Qualität kaufen kann. Hier können Sie vor Ort zuschauen, wie verschiedene Gefäße aus Ton, vermischt mit gemahlenem Calcitmaterial, „entstehen“.
In der Nähe der Höhle befindet sich die Stadt Užice mit den Überresten der Užička-Festung aus dem 14. Jahrhundert. In Užice, am Fluß Đetina, können Sie das Wasserkraftwerk besichtigen, das nach den Entwürfen von Nikola Tesla im Jahr 1900 erbaut wurde, nur 5 Jahre nach dem Bau des Wasserkraftwerks an den Niagara Wasserfällen.
Sie können Ihren Aufenthalt mit einer Reise nach Kadinjača fortsetzen und die Gedenkstätte besichtigen, die den gefallenen Kämpfern aus dem Zweiten Weltkrieg gewidmet ist. Da die Höhle Potpećka pećina von Gebirgen umgeben ist, können Sie Ihren Besuch in dieser Gegend mit einem Abstecher auf Zlatibor, Tara oder Mokra gora fortsetzen.

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